Dies ist ein Lied über alte Leute
Schon jeden früh um sieben
steigt der Halte aus seinem Bett
und er denkt an eine Menge Sachen,
die er gern oder wieder hätt.
Und er denkt an seine Frau,
die ihm gestorben schon vor Jahren
und er denkt besonders daran,
wie stark sie zusammen waren.
Nun steht er am offenen Fenster
und guckt müde in den Hof
Und drüben an der Hauswand
steht noch im mer Wilhelmsdorf
Nun steht er am offenen Fenster
und guckt mü de in den Hof
Und drüben an der Hauswand
steht noch immer Wilhelmsdorf
der macht sich den Ofen warm.
Dabei mum melt er vor sich her,
es ist kalt aus Gotterbahn.
Mittags geht er in die Kneipe,
weil er Hunger hat und Durst.
Und er bestellt sich, er halt immer isst,
ein Bier und ne Brühe mit Wurst.
Denn früher hat seine Frau gekocht,
und die konnte es verdammt
Und jetzt steht er allein in der Kneipe rum,
bei Brühe, Mantel und Blut.
Denn früher hat seine Frau gekocht,
und die konnte es verdammt noch mal gut.
Und jetzt steht er allein in der Kneipe rum,
bei Brühe, Mantel und Blut.
Und nachmittags brüllt sich
was soll von Nachwuchs ist.
Man schiebt den Alten beiseite.
Mensch, hau ab und mach keinen Mist.
Und er steht auf der Straße
und er denkt, warum sei dir nicht fair.
hier gehste nie wieder her.
weil die Einsamkeit ihn dazu träumt
Und da er nichts anderes hat,
tut er das, was ihm noch bleibt
Und am nächsten Tag, kommt er wieder,
weil die Einsamkeit ihn dazu träumt
Und da er nichts anderes hat,
tut er das, was ihm noch bleibt.